D-Day - Entscheidung in der Normandie

- D-Day - Entscheidung in der Normandie
GB/USA/F/D 2004; Polyband/BBC; FSK 16 J.; ca. 95 Min.
Regie: Richard Dale; Darsteller: David Lyon, Tracey Moore
Ton: Dolby Digital 2.0; PAL; RC 2
Als im Morgengrauen des 6. Juni 1944 Zehntausende britischer und amerikanischer Soldaten an den Stränden der Normandie landeten, hielt die Welt den Atem an: D-Day, die waghalsigste militärische Invasion aller Zeiten, hatte begonnen.
Würde Hitlers Reich nun zerfallen? War ein endgültiger Sieg möglich? Der "Decision-Day", der Tag der Entscheidung, kostete Tausende Soldaten das Leben und galt als Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges.
Dramatische Landung am Omaha Beach
Anlässlich des 60. Jahrestages wurde dieser bedeutsame Moment der Weltgeschichte in einer großen Spielfilm-Dokumentation zum Leben erweckt. Der Film beschreibt die dramatische Landung der Alliierten am Omaha Beach und zeigt, welche militärischen Operationen diesem Tag vorausgingen.
Er erzählt von den gigantischen Täuschungsmanövern der Geheimdienste und vom fieberhaften Bau des vermeintlich unüberwindbaren Atlantikwalls. Im Mittelpunkt stehen dabei die persönlichen Schicksale der Menschen, die den D-Day erlebten, wie der berühmte Kriegsfotograf Robert Capa, der als einer der ersten nur mit einer Kamera bewaffnet den Strand betrat oder der deutsche Soldat Franz Gockel, der mit gerade 18 Jahren stundenlang an vorderster Front kämpfte.
Der Regisseur Richard Dale verwebt ihre Erinnerungen mit dramatischen Spielfilmszenen und historischem Bild- und Tonmaterial zu einem bewegenden Zeitdokument.
Zeitzeugen, Sprengstoff und Special Effects
Den gewaltigen Ausmaßen des D-Day - insgesamt waren 156.000 alliierte Truppen beteiligt, deren Verluste bei 12.000 Mann lagen - trug die Produktion mit einem immensen filmischen Aufwand Rechnung. Über 18 Monate wurden mehr als 100 Zeitzeugen aller beteiligten Seiten befragt.
Tausende Soldaten sowie Dutzende von Landungsbooten und Fahrzeugen wurden mittels Computeranimation erschaffen, bis zu 40 Royal Marines, die gerade aus dem Irak zurückgekehrt waren, dienten mit weiteren Komparsen als Landungstruppen. In den Schlachtszenen explodierten 250 Kilogramm Sprengstoff und etwa 4000 Platzpatronen wurden von 100 Originalwaffen abgefeuert.
Wer Steven Spielbergs Spielfilm "Der Soldat James Ryan" gesehen hat, wird vielleicht eines der Landungsboote wiedererkennen - dieses wurde vom Produktionsteam durch Zufall auf einem Schrottplatz entdeckt.
Vier Länder und ein preisgekrönter Regisseur
Realisiert wurde die aufwändige BBC-Produktion in Zusammenarbeit mit ProSieben, Discovery Channel, France 2 und Telfrance - Fernsehsendern aus den Ländern, die sich damals im Krieg begegneten.
Regie führte mit Richard Dale ein preisgekrönter BBC-Produzent, der sein Talent für die dramatische Umsetzung von dokumentarischen Stoffen schon mit der Erfolgsdokumentation IM REICH DER URMENSCHEN unter Beweis stellte.
D-DAY - ENTSCHEIDUNG IN DER NORMANDIE ist eine einmalige Geschichte von Mut und Verrat, Liebe und Opferbereitschaft - und vielleicht die letzte Chance, die Stimmen derer zu hören, die diesen bedeutenden Moment der Weltgeschichte erlebten.
Extras:
Making Of Remembering D-Day,
Making Of Telling The Story,
Making Of Boot Camp,
Photographing tragedies Robert Capa,
Interviews mit Zeitzeugen
Kompletter Soundtrack (15 Tracks) des Royal Philharmonic Orchestra (15 tracks)
Diverse Trailer
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