Das Museum der Unschuld

- Das Museum der Unschuld
Autor: Orhan Pamuk; Sprecher: Ulrich Noethen; 18 CDs; ca. 700 Min.; vollständige Lesung
Verlag: Der Hörverlag
Preis: € 49,95 (D), sFr 82,00 (UVP)
ISBN 978-3-86717-328-5
Kemal, ein junger Mann aus der Oberschicht Istanbuls, verfällt der Liebe zu einer armen Verwandten - der blutjungen, naiven und wunderschönen Füsun.
Was als Affäre begonnen hat, wächst sich bald zu einer Obsession aus, doch das hindert Kemal nicht daran, die Beziehung mit seiner Verlobten fortzuführen. Nach dem rauschenden Verlobungsfest lässt sich die Geliebte nicht mehr blicken. Verzweifelt erkennt Kemal, dass er Füsun über alles liebt. Doch es ist zu spät.
Der Nobelpreisträger Orhan Pamuk erzählt in seinem großen Liebesroman von einer Gesellschaftsschicht der Türkei, die in vielem ganz und gar westlich scheint und doch noch traditionelle Züge trägt - ein Kontrast, der subtile Ironie erzeugt.
Ulrich Noethen begibt sich als warmherziger und feinfühliger Führer mit uns auf einen Rundgang durch dieses Museum der Unschuld, und lässt aus den Geschichten der Erinnerungsstücke einen ganzen Kosmos der Liebe entstehen.
Sprecher
Ulrich Noethen, 1959 in München geboren, Absolvent der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, begann seine Schauspielkarriere 1985 am Freiburger Theater. Nach zwei Jahren im dortigen Ensemble arbeitete er unter anderem am Schauspiel Köln, der Staatlichen Schauspielbühne Berlin und dem Staatstheater Stuttgart. Anfang der 90er Jahre wechselte Ulrich Noethen zum Fernsehen und spielte unter anderem im „Tatort“ und der Serie „Die Partner“. Der große Durchbruch gelang ihm 1997 als Harry Frommermann in Joseph Vilsmaiers „Comedian Harmonists“. Seitdem war er in bekannten und erfolgreichen Kinofilmen wie Xavier Kollers „Gripsholm“ (2000) oder im Jahr 2001 in „Das Sams“ unter der Regie von Ben Verbong zu sehen. Zuletzt stand er als Vater der berühmten Hexe „Bibi Blocksberg“ (2002) vor der Kamera und als Lehrer Justus in „Das fliegende Klassenzimmer“ (2003) nach Erich Kästner. Ulrich Noethen wurde unter anderem mit dem „Goldenen Löwen“, dem „Bayerischen Filmpreis“ , dem „Bundesfilmpreis“ und dem „Deutschen Fernsehpreis“ ausgezeichnet.
Autor
Orhan Pamuk, 1952 in Istanbul geboren, wollte ursprünglich Maler werden, studierte aber Architektur und Journalismus an der Universität Istanbul. Er lebte mehrere Jahre in New York und gilt als einer der begabtesten und erfolgreichsten Prosaschriftsteller der jüngeren Generation in der Türkei. 1995 erschien sein Roman „Das schwarze Buch“, 1998 „Das neue Leben“, 2001 „Rot ist mein Name“ und 2005 „Schnee“. Für seine Romane erhielt er 1990 den INDEPENDENT FOREIGN FICTION AWARD und 1991 den PRIX DE LA DÉCOUVERTE EUROPÉENNE. 2005 wurde er mit dem FRIEDENSPREIS DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS und dem RICARDA-HUCH-PREIS ausgezeichnet. Den Höhepunkt seiner Karriere als Schriftsteller erreichte Orhan Pamuk, indem ihm 2006 die Schwedische Akademie den NOBELPREIS FÜR LITERATUR verlieh. 2008 erschienen im Hörverlag „Das Museum der Unschuld“ und „Istanbul“. Orhan Pamuk lebt in Istanbul.
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