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Das Schwert des Shogun - The Bushido Blade

Das Schwert des Shogun - The Bushido Blade
GB, Japan, USA 1980; FSK 12 J.; ca. 89 Min.
KSM GmbH
Regie: Tom Kotani; Darsteller: Richard Boone, Toshirô Mifune, Timothy V. Murphy
Ton: DD 2.0; PAL; RC 2

Das Schwert – mehr als eine reine Waffe! Was für eine immense Bedeutung dieses filigrane Stück Stahl in Japan für die Gesellschaft und das soziale Prestige seiner Bewohner zu Zeiten der Samurai-Krieger besaß, zeigt der spannende Abenteuer-Actionfilm „Das Schwert des Shogun“. Wer auf Filme wie „Der letzte Samurai“ mit Hollywood-Weltstar Tom Cruise („Mission.Impossible“, „Rain Man“) oder die brillante TV-Serie „Shogun mit dem legendären Navigator John Blackthorne (Richard Chamberlain, „Die Dornenvögel“, „Der Graf von Monte Christo“) steht, ist hier genau an der richtigen Adresse.

Der japanische Regisseur Shusei Kotani inszenierte 1981 eine ähnliche Thematik: Vor dem Hintergrund der politischen und kulturellen Öffnung Japans im 19. Jahrhundert trifft die westliche auf die östliche Lebensweise, was nicht gänzlich konfliktfrei passiert. Neben der packenden Story und den tollen Schwertkampfeinlagen sind es vor allem die ausgezeichneten Darsteller, die dem Film ihren Stempel aufdrücken: Allen voran „Samurai-Großmeister“ Toshiro Mifune, der in zahlreichen Filmen der Regie-Legende Akira Kurosawa wie „Die sieben Samurai“ oder „Sanjuro“ schon den perfekten japanischen Krieger mimte. Hier gibt Mifune erneut eine erstklassige Figur als Shogun, als Anführer der Samurai-Kämpfer, ab. Aber auch Richard Boone („Die Hölle von Okinawa“, „Die Feuerspringer von Montana“) als amerikanischer Commander Matthew Perry oder Sonny Chiba („Kill Bill“, „The Fast and the Furious“) spielen grandios auf.

Als 1854 der amerikanische Kapitän Perry ( Richard Boone) vor der japanischen Küste ankert, bringt er die so genannte „Moderne“ mit. Japan, das sich Jahrhunderte lang vor ausländischen Einflüssen abgeschottet hat, steht nun vor der Entscheidung, sich endlich dem „Neuen“ zu öffnen oder weiterhin in seiner kulturellen Isolation zu verharren. Klar, dass sich die Befürworter und Gegner über den künftigen Kurs eine erbitterte Auseinandersetzung liefern. Als es tatsächlich zu einer Annäherung der Amerikaner mit dem Oberhaupt der Japaner kommt und ein Vertrag über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen geschlossen werden soll, kommt es zum „Worst Case“: Eine Diebesbande, die gegen die Unterzeichnung des Kontraktes ist, stiehlt ein symbolträchtiges Bushido-Schwert, das der japanische Kaiser dem amerikanischen Präsidenten als Zeichen seiner Wertschätzung und Freundschaft schenken wollte.

Da ein solches Schwert in Japan als Zeichen von Macht und Ansehen verstanden wird und obendrein der Kaiser sein Gesicht zu verlieren droht, muss dieses Schwert unter allen Umständen wieder beschafft werden. So machen sich Samurai-Krieger und US-Marinesoldaten gemeinsam auf die Jagd nach dem wertvollen Schwert. Eine Vielzahl Kämpfe und schwieriger Situationen gilt es dabei zu meistern. Langsam aber sicher kommen sich die verschiedenen Kulturen näher. Wird es ihnen gelingen, das Schwert zu finden und die Beziehung zwischen Amerika und Japan zu retten ?

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