Das Spiel der Könige

- Das Spiel der Könige
Autorin: Rebecca Gablé; Hörspiel
7 CDs; ca. 450 Min.
Verlag: Der Hörverlag
Regie: Axel Pleuser
Preis: € 29,95 (D)
ISBN 978-3-86717-306-3
England 1455: Zwischen den beiden Adelshäusern Lancaster und York beginnen die legendären „Rosenkriege“. Für Julian und Blanche of Waringham brechen schwere Zeiten an, denn mit dem Widerstand gegen das neue Regime riskieren sie nicht nur ihr Leben .
Virtuos komponiert Regisseur Axel Pleuser („Das zweite Königreich“) dieses umfangreiche historische Hörspiel und findet wieder die richtige Mischung aus mittelalterlichem Drama, Abenteuer, Machtkämpfen und großen Gefühlen. Udo Schenk, Hans-Michael Rehberg, Max von Pufendorf und 60 weitere Schauspieler lassen den Hörer vollends versinken in den packenden Klangkosmos des Kriegs der Könige.
Wer ihnen mitfiebernd zuhört, findet sich schon in der Rüstung auf dem Schlachtfeld wieder!
Autorin
Rebecca Gablé, 1964 in Mönchengladbach geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman, der Krimi „Jagdfieber“, wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Ihren ersten historischen Roman legte sie 1997 mit „Das Lächeln der Fortuna“ vor. Mit „Das zweite Königreich“ (2000) platzierte sie sich sofort auf der Bestseller-Liste. Diesen Erfolg konnte sie mit „Der König der purpurnen Stadt“ (2002) wiederholen. Völliges Neuland betrat sie mit „Die Siedler von Catan“ (2003), denn sie wagte es, eine Geschichte mit Motiven aus dem erfolgreichen Gesellschaftsspiel zu erzählen. 2005 erschien der Roman „Die Hüter der Rose“. „Das Spiel der Könige“ ist ihr sechster historischer Roman, der es gleich nach dem Erscheinen auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte.
Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik in fast jeder Erscheinungsform. Sie spielt Klavier, Gitarre und Cello und singt seit vielen Jahren in einer Rockband.
Sprecher
Der deutsche Schauspieler Udo Schenk, geboren 1953 in Wittenberge, absolvierte seine Ausbildung an der Theaterhochschule Leipzig. Von 1975 bis 1985 war er am Maxim-Gorki-Theater in Berlin engagiert und flüchtete dann, 1985 in den Westen. Seither war er in über 100 Film- und Fernseh-Produktionen zu sehen, so unter anderem in den Serien „Tatort“, „Der Alte“ oder „Balko“, ebenso in den Kinofilmen „Dach über'm Kopf“ (1980) und „Der Geschichtenerzähler“ (1989).
Darüber hinaus ist Udo Schenk die deutsche Stimme vieler Hollywood-Schauspieler, zum Beispiel die von Gary Oldman in „Air Force One“, von Ralph Fiennes in „Der englische Patient“ und „Harry Potter und der Feuerkelch“ und Kevin Spacey in „Die üblichen Verdächtigen“.
Hans-Michael Rehberg spielte und inszenierte an allen bedeutenden deutschen Theatern. Neben der Bühnenarbeit stand Hans-Michael Rehberg in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen ersten Ranges vor der Kamera, z. B. in „Berlin Alexanderplatz“ (1980), in „Schindlers Liste“ (1993), in „Der Totmacher“ (1995) und in „Die Manns“ (2001). Im Fernsehen ist Hans-Michael Rehberg wiederholt in den gängigen Krimireihen „Der Alte“, „Rosa Roth“, „Wolffs Revier“, „Derrick“, „Eurocops“ und „Kommissar Rex“ präsent. Er ist als Jonathan Leverkühn in dem Hörspiel „Doktor Faustus“ nach dem Roman von Thomas Mann zu hören. Er spricht mit bei den 2008 erscheinden Hörspielen „Das Spiel der Könige“ von Rebecca Gablé und Hans Magnus Enzenbergers „Hammerstein oder Der Eigensinn“.
Doris Kunstmann, 1944 in Hamburg geboren, besuchte das Schauspielstudio Frese in Hamburg. 1962 erschien sie erstmals auf der Bühne des Hamburger Jungen Theaters und wurde bald darauf für den Film entdeckt.
Sie ist in zahlreichen TV- und Kino-Produktionen wie „Derrick“, „Ein Fall für Zwei“, „Tatort“ und „Adelheid und ihre Mörder“, „Trotta“ (1971), „Und Jimmy ging zum Regenbogen“ (1971) und „Hitler: Die letzten 10 Tage“ (1973) zu sehen. Es folgten unterschiedlichste Rollen in internationalen Kinoproduktionen, wie „Les Équilibristes“ (1992), „Happy Birthday, Türke!“ (1992), „Frauen sind was Wunderbares“ (1994), „Funny Games“ (1997) und neben Hape Kerkeling in der Komödie „Samba in Mettmann“ (2004).
Max von Pufendorf wurde 1976 in Hilden geboren und studierte an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Von 1999 bis 2001 war er am Residenztheater München engagiert und hatte weitere Engagements im Berliner Maxim Gorki Theater, am Hans-Otto-Theater in Potsdam und am Deutschen Theater Berlin. Max von Pufendorf ist auch in Kino und Fernsehen präsent. So spielte er unter anderem im „Tatort“ (2003, 2004), „Polizeiruf“ 110 (2005) und „Ein Fall für Zwei“ (2006). Zu seinen Kinoarbeiten zählt „Crazy“ (1999), „Sniper's Valley“ (2006) und „Buddenbrooks“ (2008).
Engelbert von Nordhausen, eine der uns vertrautesten Synchronstimmen aus Film und Fernsehen, wurde am 2. Januar in thüringischen Schmölln geboren. Nach verschiedenen Theaterengagements holte ihn 1975 Helmuth Käutner an die Volksbühne Berlin, darauf folgten Engagements am Hamburger Schauspielhaus sowie am Berliner Renaissance-Theater. Von 1983 an arbeitete er vermehrt als Synchronsprecher, Dialogregisseur und Dialogautor. Seitdem hat Engelbert von Nordhausen über 1200 Filme synchronisiert und bei über 1000 Filmen als Dialogregisseur und Dialogbuchautor mitgearbeitet. Nordhausen ist die deutsche Stimme von Gene Hackman, Samuel L. Jackson und Bill Cosby.
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