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Ein Mann, ein Fjord!

Ein Mann, ein Fjord!
2 CDs; 138 Min.; Ungekürzte Lesung; Autoren: Angelo Colagrossi, Hans Peter Kerkeling & Angelina Maccarone; Sprecher: Hape Kerkeling; Verlag: Tacheles!; Preis: € 19,90 (D)
ISBN 978-3-938-78147-0

Norbert Krabbe aus Wanne, arbeitsloser Bürokaufmann und leidenschaftlicher Preisausschreiben-Teilnehmer, gewinnt einen Fjord auf den Lofoten. Aber wie kommt man bloß nach Norwegen - zum „Norbert-Krabbe-Fjord“ samt eigener Blockhütte – wenn man pleite ist und einem schon beim S-Bahn fahren schlecht wird?

Was Norbert an Geld fehlt, macht er durch originelle Ideen wett: Getarnt als Putzkolonne, schlägt er sich mit seiner Tochter per Zug bis Kopenhagen durch, weiter geht’s als Tramper und mit ergaunerten Schiffstickets. Etliche abstruse Begegnungen später, u.a. mit Horst Schlämmer, Uschi Blum und dem stark riechenden Norweger Lars, der die Zukunft anhand eines Hunde-Quartetts voraussagt, erwartet Norbert an seinem Ziel die nächste Überraschung …

Ein Spielfilm für die Ohren, mit Hape Kerkeling in allen Rollen.


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Interview mit Hape Kerkling im November 2006 zur Hörbuchproduktion Ein Mann, ein Fjord!
Was ist das genau, Ein Mann, ein Fjord! ?

Ja, Ein Mann, ein Fjord! ist nicht unbedingt ein klassisches Hörbuch, sondern mehr ein Spielfilm für’s Ohr. Spielfilm für’s Ohr bedeutet, dass es sehr viele Dialoge gibt. Die Personen, alle Darsteller dieses Film’s für die Ohren, spiele ich selber, auch die Regieanweisungen lese ich mit und den Erzähler. Insgesamt sind es, glaube ich, an die zwölf unterschiedliche Charaktere. Plus ein Hund, ein Schlittenhund.

Worum geht es in der Geschichte?
Hauptakteur der Geschichte ist Norbert Krabbe, ein erwerbsloser Bürokaufmann, verheiratet mit Birgit. Die beiden haben eine gemeinsame Tochter, Ute, 17-jährig, und sie ist die Einzige, die im Moment in der Familie Arbeit hat, sie ist KFZ-Elektrogesellin. Um die Haushaltskasse ein bisschen aufzubessern, nimmt Norbert immer wieder an TV-Preisausschreiben und Gewinnspielen teil und so gewinnt er mal eine Zitruspresse oder 130 Euro bei einem Sender, der sich Neuneinhalb live nennt. Irgendwann flattert ihm Post ins Haus, er hat einen Fjord gewonnen bzw. ein Fjord wird nach ihm benannt, „Norbert-Krabbe-Fjord“. Da er sich mit seiner Frau verkracht, entscheidet er, gemeinsam mit Tochter Ute diese Reise anzutreten. Ohne Geld beginnt nun eine Abenteuerreise quer durch Europa, rauf bis zu den Lofoten, bis hin zum “Norbert-Krabbe-Fjord“. Dabei müssen sie auf die unterschiedlichsten Fortbewegungsmittel zurückgreifen, Schwarzfahren, per Anhalter, zu Fuß, mal sitzen sie auf dem Fahrrad und irgendwann landen sie dann am Ziel ihrer Träume. In Norberts Abwesenheit bekommt Birgit einen Brief, wieder einmal hat Norbert gewonnen, und zwar sage und schreibe 500.000 Euro! Dieses Geld bekommt er allerdings nur dann, wenn er sich innerhalb der nächsten 10 Tage persönlich bei der Lotteriezentrale in Grevenbroich meldet. Und so macht sich auch Birgit auf eine ebenso abenteuerliche Reise, auf der Suche nach Norbert und Ute.

Ein Wort zu den Autoren.
Die Idee zu dem Buch Ein Mann, ein Fjord! stammt von Angelo Colagrossi und geschrieben haben Angelo und ich es gemeinsamen mit Angelina Maccarone, mit der wir schon sehr lange zusammenarbeiten und u.a. die Kinokomödie Samba in Mettmann geschrieben haben.

Folgt dem Spielfilm für’s Ohr auch ein Film?
Ja, in der Tat, es soll auch verfilmt werden, und dies ist jetzt einfach mal der Versuch, es umgekehrt zu machen. Also, normalerweise kommt erst der Film, und dann das Buch. Und wir machen’s jetzt mal auf die andere Art und Weise: erst das Buch, gelesen, also der Spielfilm für’s Ohr, und danach die Verfilmung. Vielleicht kann man sogar auf die ein oder andere Reaktion der Fans warten und die noch mit einbauen und so den Film am Ende vielleicht sogar noch verändern. Also, ein spannendes Experiment, und da wir immer wieder von Leuten gehört haben, „Mensch, macht doch mal eine Hörbuch-Session aus den Drehbüchern“, versuchen wir das hier zum ersten Mal mit Ein Mann, ein Fjord!.

Wie war die Arbeit?
Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Ganze zu machen, aber es war auch enorm anstrengend, weil ich insgesamt, glaube ich, 12, 13, 14, 15 Rollen plus einen bellenden Schlittenhund gespielt habe. Eine schauspielerisch-künstlerische Herausforderung, der ich mich ganz und gar gestellt habe. Ob die Übung gelungen ist, entscheiden SIE, liebe Hörer.

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