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Kriminalgeschichte des Christentums 9

Kriminalgeschichte des Christentums 9
Mitte des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts
Autor: Karlheinz Deschner; Seiten: 459, gebunden
Verlag: Rowohlt
Preis: € 29,90 (D)
ISBN 978-3-498-01327-1

Mitte des 16. Jahrhunderts feiert die Kirche den «Missionsfrühling» in der Neuen Welt: die völkermörderische Eroberung der Indianerreiche Lateinamerikas.

In Europa liegen fast alle christlichen Mächte miteinander im Krieg. Dazu flammen neue Konflikte mit dem islamisch-osmanischen Imperium auf. Die Hexenverfolgungen erreichen ihren Höhepunkt, zu Tausenden lodern die Scheiterhaufen.

Der Katholizismus festigt sich im Ringen mit der zweiten Generation der Reformatoren, mit Zwingli in Zürich und Calvi in Genf, dessen Terrorregiment oft
schlimmer wütet als die Inquisition. Zur Stütze des Papsttums werden Ignatius von Loyola und der Jesuitenorden Hauptakteure der Gegenreformation; zeitweise scheint ganz Europa «nur von Jesuiten beherrscht» (Cordara SJ).

Dieser vorletzte Band von Deschners Opus magnum schließt mit den großen Katastrophen des 17. Jahrhunderts: dem Dreißigjährigen Krieg (1618 1648),
dem bald ein zweiter (1667 1697) folgt im gesamten Jahrhundert gibt es nur ein einziges gänzlich kriegsfreies Jahr.

Autor
Karlheinz Deschner
, geboren 1924 in Bamberg, im Krieg Soldat, schloß sein Studium der Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte mit der Promotion ab. Seit 1957 veröffentlicht Deschner seine so entlarvenden wie provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Der forschende Autor lebt in dem tief katholisch geprägten Frankenstädtchen Haßfurt am Main und bereitet Band 10 vor.

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