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Pariser Tagebuch

Pariser Tagebuch
Autorin: Hélène Berr
Sprecherin: Emily Behr
7 CDs + 1 MP3 CD
8:43 Std.
Radioropa
€ 29,95 (D & A), sFr 53,90 (UVP)
ISBN 978-3-836-80442-4

Im April 1942 spricht das Tagebuch der einundzwanzigjährigen Hélène Berr noch von Lebensfreude und Musik. Die Literaturstudentin lässt sich ein Buch von Paul Valéry signieren und bekommt es mit einer persönlichen Widmung zurück.

Im Juni bereits zwingt man sie, den Judenstern zu tragen. Ihr Vater wird vorübergehend festgenommen, weil sein Stern nicht ordentlich angenäht ist. Hélène Berr schreibt einige Monate nicht mehr, und als sie ihr Tagebuch 1943 wiederaufnimmt, tut sie es, um Zeugnis abzulegen von dem unglaublichen Unrecht, das um sie her geschieht.

Ihre Aufzeichnungen sind an ihren Verlobten gerichtet, der Paris verlassen hat, um sich de Gaulles Truppen anzuschließen. Hélène Berr lebt nicht wie Anne Frank versteckt, sondern ist einer Organisation beigetreten, die den Angehörigen deportierter Juden beisteht.

So sieht sie mehr als andere und weiß sehr genau, in welcher Gefahr sie schwebt. Aber sie will nicht fliehen, weil Flucht für sie einem Verrat gleichkäme.

Autorin
Die Autorin Hélène Berr wurde 1921 als eines von fünf Kindern einer jüdischen Familie geboren und studierte Englische Literatur an der Sorbonne. Sie starb 1945 in Bergen-Belsen, kurz vor der Befreiung des Lagers. Eine Hausangestellte rettete das Tagebuch und übergab es nach dem Krieg auf Hélènes Wunsch deren Verlobtem. Es wurde erst jetzt zur Veröffentlichung freigegeben.

Sprecherin
Die Sprecherin Emily Behr ist seit 1998 professionelle Schauspielerin. Mit zweisprachigem Hintergrund hat sie sowohl in deutschen als auch in französischen Produktionen gespielt. Begonnen hat sie ihre Karriere an der Seite von Inge Meysel in dem Fernsehfilm "Die blauen und die grauen Tage". Zu ihren weiteren Stationen gehören u.a. das Theater am Kurfürstendamm sowie diverse Rollen in Film und Fernsehen. 2007 übernahm sie die Hauptrolle in dem irischen Kurzfilm "Blind Eye", der auf der Biographie einer jungen deutsch-jüdischen Emigrantin im Jahr 1938 basiert.

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