Scorpions - Amazonia - Live in the Jungle

- Scorpions - Amazonia - Live in the Jungle
ca. 93 Min.
Sony Music
Ton: PCM Stereo, DD 5.1, DTS 5.1
PAL - RC 2
Bereits im August 2007 wagte sich Deutschlands weltweit erfolgreichster Musikexport, die Scorpions, für eine ausverkaufte Show tief in den brasilianischen Dschungel – vor 40.000 begeisterten Fans spielte die Band ein Konzert in Manaus, der Metropole am Amazonas.
Schon zu diesem Zeitpunkt gab es eine Zusammenarbeit mit Greenpeace, die die Band, als sie ein Jahr später nach Südamerika zurückkehrte, gerne weiter ausbaute. Klaus Meine, Sänger der Scorpions, erinnert sich: „Auf Grund des unglaublichen Erfolges kamen wir 2008 zurück nach Manaus, spielten aber auch wieder in Rio, Sao Paulo, Recife und folgten bei der Show in Belem einer Einladung von Greenpeace zu einem dreistündigen Flug über den Regenwald, wo wir uns einen Eindruck machen konnten, von der voranschreitenden Zerstörung (bisher wurde eine Fläche zwei mal so groß wie Deutschland abgebrannt).
Mit großen Bannern „Stop the deforestation“ haben wir Greenpeace bei diesen Konzerten mit ganzem Herzen unterstützt und so geht ein Teil der Einnahmen dieser DVD folgerichtig an diese in so vielen Teilen der Welt engagierte Organisation.“
Greenpeace kämpft seit vielen Jahren gegen die rasante Abholzung des Amazonas-Regenwalds und damit für den Erhalt des Lebensraums von unzähligen Tier- und Pflanzenarten und auch von über 180 Naturvölkern mit rund 200.000 Menschen. Denn Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Regenwald bei gleich bleibender "Entwaldungsgeschwindigkeit" im Jahr 2050 verloren ist. Die Konsequenzen wären fatal: Menschen verlieren ihre Heimat, Tiere und Pflanzen würden aussterben und die Auswirkung auf das Weltklima käme einer Bombe gleich.
Dem Schutz dieses einzigartigen Umweltsystems haben sich nun auch die Rocker der Scorpions verschrieben. Auf ihrer DVD „Amazonia – Live In The Jungle“ findet sich deshalb nicht nur der Auftritt der Band am 7. September 2008 in Recife, sondern als „Special Feature – supported by Greenpeace“ zudem fünf Live-Videos von ihrem legendären Konzert in Manaus 2007 und auch zusätzlich eine Greenpeace-Dokumentation vom Flug der Scorpions über das Amazonas-Gebiet. Die Lizenzerlöse aus dem Verkauf dieser DVD in Brasilien und Mexiko fließen überwiegend in Urwaldschutzprojekte von Greenpeace Brasilien.
Und auch musikalisch hat die Scheibe einiges zu bieten. Meine erzählt: „Bei der Tour 2008 hatten wir das Vergnügen mit brasilianischen Gastmusikern auf der Bühne zu stehen. Es war eine großartige Erfahrung und hat in besonderer Weise gezeigt, wie Musik Brücken baut und Menschen der unterschiedlichsten Kulturen zusammen bringt.“ Abschließend richtet sich der Musiker an seine südamerikanischen Fans: „Wir möchten uns bei unseren brasilianischen Fans für die Unterstützung und die unglaubliche Begeisterung bedanken. Wie sagt James immer: „3 words: You kick ass“. Brazil rocks!!!” Und die Scorpions ebenso.
Fazit
Tolle DVD, toller Sound, tolle Bilder, riesige Begeisterung des Publikums, rundum also eine gelungene DVD? Ja und nein, Ja, siehe vorherige Ausage, nein, weil viel mehr drinn gewesen wäre. Man hätte aus den verschiedenen Auftritten in Brasilien (z.B. auch in Belém) ein ganzes Konzert auf die DVD bannen können. Auch das Drumherum hätte sicherlich viel mehr hergegeben, als auf der DVD vorhanden ist. Die Skorpions haben es ja in Moskau und Leningrad (damals) vorgemacht und Aussenaufnahmen vor den Konzuerten etc. wären toll gewesen. Und auch der Greenpeace-Film mit dem Flug über einen Bereich des Amazonas ist viel zu kurz und vorallendingen wäre eine bessere Erklärung schon gut gewesen. Greenpeace Brasilien hätte sicherlich helfen können, denn wenn ich mich nicht irre konnte ich im Film kurz die Albras (Aluminiumfabrik) in der Nähe von Belem sehen. Über sie und Alunorte könnte man in Hinsicht auf die Ökologie etwas sagen. Insgesamt hätte man leicht eine Doppel-DVD draus machen können, mit einem tollen Paket Brasilien. Tja, aber besser als garnichts und ich konnte mein Belém wenigstens etwas genießen. (Bernd Kielmann)
Tracks
Konzert Recife 2008
Hour I
Coming home
Bad boys running wild
No pain no gain
Always somewhere
Holiday
Dust in the wind
Wind of change
321
Blackout
Big city nights
Still loving you
Rock you like a hurricane
Konzert in Manaus 2007
Hour I
Love em or leave em
Make it real
Tease me, please me
Humanity
Amazonia - Greenpeace Doku
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Die Scorpions unterstützen Greenpeace:
Herzblut & Hilfe für das Naturparadies Amazonas
Gemeinsam mit Greenpeace riefen die Scorpions auf ihrer Brasilien-Tour 2008 zum Erhalt des Amazonas-Regenwalds auf. Bei einem Rundflug über das Gebiet konnten die Musiker die Schönheit, aber auch die Zerstörung des Urwalds mit eigenen Augen sehen.
Der Amazonas-Regenwald ist ein Naturparadies von beeindruckender Vielfalt. Mehr als die Hälfte aller an Land lebenden Tier- und Pflanzenarten kommen hier vor. Durch seine Fähigkeit Kohlenstoff zu speichern spielt der Regenwald eine entscheidende Rolle für das globale Klima. Verschwinden die Wälder, erhöht sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre dramatisch.
Über 180 Naturvölker mit rund 200.000 Menschen leben mitten im Amazonas. Für sie ist er Wohnzimmer, Speisekammer und Apotheke zugleich. Der Wald bietet diesen Menschen alles, was sie zum Leben brauchen. Und so leben sie ganz selbstverständlich im Einklang mit der Natur.
Doch diese "Schatzkammer" wird brutal zerstört. Um Platz für Rinderweiden und Ackerflächen zu schaffen, werden Bäume gerodet und niedergebrannt. Fast 18% des Urwalds sind bereits unwiederbringlich vernichtet, weitere 18% sind durch Holzeinschlag stark geschädigt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Regenwald bei gleich bleibender "Entwaldungsgeschwindigkeit" im Jahr 2050 verloren ist. Die Konsequenzen wären fatal: Menschen verlieren ihre Heimat, Tiere und Pflanzen würden aussterben, und die Auswirkung auf das Weltklima käme einer Bombe gleich.
Greenpeace kämpft seit vielen Jahren für die Rettung des Regenwalds. Mit weltweiten Kampagnen zeigt Greenpeace, wer hinter der Zerstörung steht und ziehen die Verantwortlichen zur Rechenschaft. Gleichzeitig erarbeitet Greenpeace politische Lösungen, um die Entwaldung zu stoppen. Einen wichtigen Erfolg erzielte Greenpeace bereits 2006, nämlich ein Soja-Moratorium in Brasilien. Dabei verpflichteten sich die Soja-Händler, keine Bohnen von neu gerodeten Flächen zu handeln. Das Moratorium soll so lange gelten, bis ein Überwachungssystem zum dauerhaften Waldschutz eingerichtet ist.
Die Lizenzerlöse aus dem Verkauf dieser DVD in Brasilien und Mexiko fließen überwiegend in Urwaldschutzprojekte von Greenpeace Brasilien. Wie Sie noch mehr für den Regenwald tun können, erfahren Sie im Internet unter www.greenpeace.de (Greenpeace Deutschland), oder www.greenpeace.org (Greenpeace International).

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