Wir sind Gefangene

- Wir sind Gefangene
Autor: Oskar Maria Graf
Seiten: 528, TB.
List
€ 12,95 (D), € 13,40 (A), sFr 23,90 (UVP)
ISBN 978-3-548-60927-0
Als Graf seine romanhafte Autobiographie "Wir sind Gefangene" 1927 veröffentliche, bedeutete es für ihn den literarischen Durchbruch. Anerkannte Schriftsteller wie Thomas und Heinrich Mann, Maxim Gorki oder Romain Rolland sprachen ihm ihre Bewunderung aus.
Aufrichtig, eindringlich und bisweilen entwaffnend selbstironisch erzählt Graf, wie er als junger Mann aus der vehaßten dörflichen Backstube geprügelt wurde, in die Großstadt München ging und versucht, als Dichter in den Kreisen der Schwabinge Boheme Fuß zu fassen.
Er schloß sich den Anarchisten um Erich Mühsam und Gustav Landauer an und vagabundierte mit einem befreudeten Maler durch die Schweiz. Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs verweigert er den Befehl und nahm bewußt die Einweisung in eine Irrenanstalt auf sich, um den Töten zu entgehen.
Er engagiert sich während der Revolution 1918 und schildert die Entstehung der Münchner Räterepublik wie ihre brutale Niederwerfung - stets auf der Seite derer, die ganz unten stehen.
Autor
Oskar Maria Graf wurde 1894 in Berg am Starnberger See geboren. Von 1911 an lebte er als Schriftsteller in München. Von Wien aus, seiner ersten Exilstation, protestierte er 1933 mit seinem berühmten »Verbrennt mich!«-Aufruf gegen die Bücherverbrennung. Ab 1938 lebte er in New York, wo er am 28. Juni 1967 starb.
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